Büchsenmachertradition



„Das Vergangene schätzen,Die Büchsenmacherstadt Ferlach von oben
um die Zukunft zu prägen.“



CHRISTIAN HAUSMANN
Büchsenmachermeister und
Geschäftsführer Hausmann & Co GmbH






Einst und Jetzt

 

Die Geschichte der Büchsenmacherei in Kärnten reicht weit in die Vergangenheit zurück. Seit über 450 Jahren sind in der kleinen Stadt Ferlach, im Süden Österreichs, Büchsenmacher ansässig. Unter dem Habsburger Kaiser Franz Ferdinand I, der vor allen Dingen die Grenzen seines Reichs gegen die Angriffen der Türken sichern musste, erfährt das Handwerk seine erste Hochkonjunktur und Blütezeit. Auch Kaiserin Maria Theresia und ihre Nachfolger schätzten und förderten die Waffenschmiede. Im 16. und 17. Jahrhundert sind über 50 Büchsenmachermeister in Ferlach und Umgebung registriert.


Die Waffenproduktion versorgt aber nicht nur das Militär, sondern spezialisiert sich schon bald auf die Fertigung erlesener Einzelstücke zum Zwecke der Jagd für Monarchen und Aristokraten.

Die Nachfrage nach diesen besonders schönen und exklusiven Jagdwaffen steigt kontinuierlich und im Jahre 1878 wird in Ferlach die K.u.K. Fachschule für Büchsenmacher und Schäfter gegründet, die bis heute Handwerker und Techniker im Sinne der Jahrhunderte alten Tradition ausbildet und in die Welt schickt.


Ferlach galt und gilt als Zentrum für Waffenpräzision, Waffenkunst und Manufaktur. Waren allerdings noch vor 20 Jahren über 80 Büchsenmacher tätig, so sind es heute noch etwa zwölf. Durch Differenzierung in Qualität und Präzision bedienen diese Betriebe exklusive Kundenkreise weltweit. Die Ferlacher Waffenkunst ist international anerkannt. Für uns ein weiterer Grund, künftig in Ferlach die Tradition zu pflegen.